Studierendenprojekt zur Reha nach Hüft-TEP

Im Sommersemester 2017 beschäftigte sich eine Projektgruppe des Bachelorstudiengangs Medizinisches Informationsmanagement mit Erfahrungsberichten von Hüft-TEP-RehabilitandInnen nach einer stationären orthopädischen Rehabilitation. Eine Stichprobe von auf einem Klinikvergleichsportal veröffentlichten Berichten wurde inhaltsanalytisch ausgewertet. Zentrale Forschungsfrage war, inwieweit Informationen und Themen enthalten sind, welche in Patient Reported Outcome Instrumenten abgefragt werden. Die Projektergebnisse wurden zu Semesterende in der Hochschule präsentiert.

APS-Tagung 2017

Aktuelle Forschungsergebnisse wurden auf der Jahrestagung des Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) am 4. und 5. Mai 2017 in Berlin präsentiert. Die diesjährige Tagung stand unter dem Rahmenthema „Darüber müssen wir reden – Patientensicherheit und Kommunikation“. Der Forschungsverbund war mit zwei Beiträgen vertreten.

Die Ergebnisse einer qualitativen Analyse von 180 Patienten-Erfahrungsberichten nach einem Hüft-TEP-Krankenhausaufenthalt wurden unter dem Schwerpunktthema Patientensicherheit und Kommunikation mit neuen Medien und innovativen Kommunikationskanälen (digital health 2.0) eingereicht und in der Qualitätsarena am 4. Mai 2017 als Poster präsentiert:
Christiane Patzelt, Maximilian Zubke, Martin Emmert, Uwe Sander:
„Ich war auf der 3d und alles war sauber und hilfsbereit“ – Ergebnisse
einer qualitativen Analyse von Erfahrungsberichten auf einem Krankenhausvergleichsportal
.

Im Workshop 7 stellte Martin Emmert in einem Vortrag erste Ergebnisse einer onlinebasierten Patientenbefragung zur Einbindung von Krankenhaus Report Cards in den Auswahlprozess, zum Einfluss auf die Krankenhauswahl und zur Bedeutung und Verständlichkeit von Krankenhausinformationen vor. Die derzeit noch laufende Studie wird in Kooperation mit der Weissen Liste durchgeführt.

Studierende stellen Projektergebnisse zur GQMG-Tagung in Berlin vor

Nach erfolgreicher Vortragsannahme zur Jahrestagung der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. (GQMG) reiste eine Projektgruppe des Masterstudiengangs Medizinisches Informationsmanagement der Hochschule Hannover am vergangenen Samstag nach Berlin, um ihre Projektergebnisse vorzustellen.

Welche Patientenerfahrungen haben Einfluss auf eine Krankenhausentscheidung zur Hüft-TEP?
Marina Erschowa, Liliane Christelle Cheala Fongang, Johanna Fiebeck, Regina Meier, Anja Franziska Schmidt, Tanja Zeppernick, Pauline Ziebert, Amelie-Tabea Zoch

Im Workshop Best Practice in Quality and Safety trafen die Forschungsergebnisse einer Online-Befragung von Arthrosepatienten auf reges Interesse bei den Tagungsteilnehmern. Die Ergebnisse wurden von Marina Erschowa und Anja Franziska Schmidt stellvertretend für die Projektgruppe vorgestellt. Die Tagung fand im Gebäude des Gemeinsamen Bundesausschusses statt.

Projektvorstellung in der Hochschule Hannover

Studierende im Masterstudiengang Medizinisches Informationsmanagement stellen ihre Projektergebnisse vor. Im Wintersemester beschäftigten sich acht Studentinnen mit der Frage, welche Patientenerfahrungen Einfluss haben auf eine Krankenhausentscheidung zur Hüft-TEP. Die Ergebnisse einer qualitativen Inhaltsanalyse von Erfahrungsberichten (Projekt im vorherigen Semester) wurden in einer Online-Befragung 477 Arthrosepatienten vorgelegt. Eine Vortragsanmeldung für einen wissenschaftlichen Kongress ist geplant.