Gesprächsrunden zum Forschungsprojekt QualiPRO – 50 € Aufwandsentschädigung

Im Projekt QualiPRO wird die Akzeptanz von patientenberichteten Ergebnissen in der Hüftendoprothetikversorgung in Deutschland erforscht.

Hierzu wird unter anderem im Rahmen von Online-Gesprächsrunden untersucht, welche Kriterien die Wahl eines Krankenhauses beeinflussen. Für die Teilnahme an den Gesprächsrunden suchen wir derzeit Personen, die innerhalb der vergangenen 3 Jahre ein künstliches Hüftgelenk erhalten haben (z. B. als Folge einer langjährigen Arthrose in der Hüfte, jedoch nicht als Notoperation aufgrund eines Unfalls).

Sie interessieren sich für die Teilnahme an einer Gesprächsrunde zum Forschungsprojekt QualiPRO? Untenstehend finden Sie die Termine:

  • Di., 03.11.2020 16:00-17:30 Uhr (8 freie Plätze)
  • Do., 05.11.2020 10:00-11:30 Uhr (8 freie Plätze)
  • Fr., 06.11.2020 10:00-11:30 Uhr (8 freie Plätze)
  • Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Terminwunsch und zur Besprechung der Details zum Ablauf der Gesprächsrunden bis Freitag, den 23.10.2020 an:
Kontaktdaten:
Laura Heppe (M.Sc.)
Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement
FAU Erlangen-Nürnberg Lange Gasse 20
90403 Nürnberg

Mob.: 0176/34993959
Tel.: 0911/5302-283
E-Mail: Laura.Heppe@fau.de
Web: Laura Heppe – FAU

Weiterführende Informationen zu den Fokusgruppen:
Teilnahmeinformation
Informationen zum Datenschutz

Weitere Informationen zum Projekt QualiPRO finden Sie hier.

Neue Publikation der AG Public Reporting untersucht das Nutzungsverhalten auf der Weissen Liste bei der Krankenhaussuche

In einem in der Zeitschrift Health Policy nun veröffentlichten Beitrag untersucht die AG Public Reporting Eigenschaften von Nutzern der Weisse Liste bei der Krankenhaussuche und deren Nutzungsverhalten. Insgesamt wurden 635 Personen befragt, die auf der WL nach einem Krankenhaus gesucht haben. Diese waren tendenziell älter, weiblich, höher gebildet und wiesen einen niedrigeren Gesundheitsstatus auf. Drei Viertel der Befragten waren entweder Patienten selbst oder deren Angehörige. 84% vermuteten des Weiteren große Unterschiede in der Versorgungsqualität von Krankenhäusern. Als bedeutsamte Kriterien für die Krankenhauswahl ergaben sich Informationen zur Patientensicherheit & Hygiene sowie zur Fallzahl; Patientenzufriedenheit und Entfernung spielten eine geringe Rolle. Die Verständlichkeit der WL ist relativ hoch, ca. 80% konnten das jeweils beste Krankenhaus identifizieren. Mit steigender Komplexität (d.h. Anzahl der Kliniken) nahm die Qualität der Krankenhauswahlentscheidung signifikant ab, die Möglichkeit des Tailoring hatte keinen Einfluss auf die Entscheidungsqualität. Als zentrale Handlungsempfehlung des Beitrags formulierten die Autoren der AG Public Reporting, dass mehr Mühen in die Reduzierung der Komplexität der Darstellung bzw. Informationsaufbereitung investiert werden sollte.

Nürnberger Qualitätsberichterstattung geht in die 4te Runde

Mit einer Qualitätsberichterstattung über die Kliniken im Raum Nürnberg und Umgebung soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die Versorgungsqualität in der Region zu erhöhen. Dies soll einerseits dadurch erreicht werden, dass sich Leistungserbringer mit den Ergebnissen auseinandersetzen und mögliche Qualitätsverbesserungsprogramme umsetzen. Andererseits richtet sich die Berichterstattung an Patienten. Betrachtet man Kriterien für die Krankenhauswahl, so spielen medizinische Behandlungsergebnisse eine zentrale Rolle und Qualitätsvergleiche von Kliniken werden für sinnvoll erachtet. Allerdings trauen es sich die wenigsten Patienten zu, die medizinische Qualität einer Krankenhausbehandlung selbst beurteilen zu können. Schließlich kommt der dritten Adressatengruppe der Berichterstattung, den niedergelassenen Ärzten, eine zentrale Rolle zu; Patienten messen der Meinung des Haus- oder Facharztes für die Wahl einer Klinik eine herausragende Rolle bei und wünschen sich hier ausführliche Erläuterungen zu den Qualitätsmerkmalen einer Klinik. Die Berichterstattung soll zur Unterstützung dieses Dialoges einen sinnvollen Beitrag leisten.

Ende Mai geht die Berichterstattung in der Nürnberger Zeitung in die vierte Runde. Zu vierzehn unterschiedlichen Leistungsbereichen werden die Qualitätsergebnisse im wöchentlichen Turnus veröffentlicht. Ein aktueller Bericht zu einer derzeitigen Forschungsstudie ist hier abrufbar.

Beitrag im Deutschen Ärzteblatt

Unter dem Titel “Die Kritik der Ärzte” erschienen im Dt. Ärzteblatt in der Ausgabe vom 14. April 2017 Ergebnisse der qualitativen Auswertung einer im September 2015 durchgeführten Umfrage. Benannt wird darin die Kritik von Ärzten an Arztbewertungsportalen. Befragt wurden 25 000 Ärzte per E-Mail im Bundesgebiet. 2 360 Ärzte haben die Umfrage komplett beantwortet. Die quantitativen Ergebnisse wurden im Journal of Medical Internet Research zur Veröffentlichung angenommen, sind dort jedoch noch nicht abrufbar.

Den Artikel im Dt. Ärzteblatt finden Sie hier.

SPOTLIGHT Gesundheit – Arztbewertungen

Im Zusammenarbeit mit der Berstelsmann Stiftung hat die AG Public Reporting den SPOTLIGHT Gesundheit – Arztbewertungen: Patientenerfahrungen sind für Public Reporting im ambulanten Sektor zentral erstellt. Dieser befasst sich mit der Rolle von Arztbewertungen im ambulanten Sektor und zeigt den Bedarf für weitere Qualitätsinformationen auf.

Der SPOTLIGHT Gesundheit kann hier heruntergeladen werden.

8. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft

Welchen Einfluss haben online Bewertungsportale auf die Gesundheitsversorgung? Können diese einen Beitrag dazu leisten, die Gesundheitsversorgung effektiver und effizienter zu machen?

Diesen Fragen ging Martin Emmert auf dem 8. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft nach, welches am Freitag, den 25.11.2016 im Bremer Swissôtel stattfand. Das Programm der Veranstaltung kann hier eingesehen werden.

Annahme eines Aufsatzes zur Publikation

Der von der AG Public Reporting erstellte Aufsatz “Public reporting of hospital quality shows inconsistent ranking results” wurde zur Publikation in der Zeitschrift Health Policy angenommen. Der Abstract kann hier eingesehen werden. Die Hauptergebnisse wurden auch auf dem 15. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung präsentiert (siehe Kommentar von Uwe Sander vom 4. November 2016).

Können Arztbewertungsportale einen Beitrag zu einer verbessern Gesundheitsversorgung leisten?

Im Journal of Medical Internet Research wurden die Ergebnisse einer Befragung mit 2360 niedergelassenen Ärzten und sonstigen Leistungserbringern im ambulanten Versorgungssektor veröffentlicht. In der Studie wurde der Umgang von Ärzten mit auf Arztbewertungsportalen abgegebenen online Bewertungen untersucht; d.h. lesen Ärzte diese, nutzen Ärzte diese um ihre eigene Qualität zu verbessern? Die Studie kann hier eingesehen werden.