Poster zu Klinik-Weiterempfehlung Rehabilitanden

Eine Präsentation der Analyse von Erfahrungsberichten von Rehabilitanden auf einer Klinik-Bewertungsplattform steht hier als Audio-Datei und als Poster zur Verfügung. Wir untersuchten werden, welche von Rehabilitanden veröffentlichten Versorgungsaspekte mit der
Weiterempfehlung einer Rehaklinik oder der Nicht-Weiterempfehlung assoziiert waren.

Klinik-Weiterempfehlung von Rehabilitanden

Die Fachzeitschrift ZEFQ veröffentliche in der Rubrik Qualität und Sicherheit in der Gesundheitsversorgung unseren Forschungsbericht “Klinik-Weiterempfehlung bei Reha-Erfolg: Erfahrungsberichte von Rehabilitanden auf einer Klinik-Bewertungsplattform”. Der Open Access Artikel ist frei verfügbar.

Feedback von Patienten über erlebte Versorgungsaspekte erfolgt auch in der Rehabilitation inzwischen zunehmend online, beispielsweise auf Bewertungsportalen. Daher wurde untersucht, welche von Rehabilitanden auf der für Reha-Kliniken führenden Bewertungsplattform Klinikbewertungen.de veröffentlichten Versorgungsaspekte mit der Weiterempfehlung einer Rehaklinik assoziiert sind. Reha-Kliniken können auf Basis der vorgestellten Ergebnisse relevante Versorgungsaspekte identifizieren. Die Einbeziehung von Online-Erfahrungsberichten schafft zusätzliche Erkenntnisse über die Gründe der (Un-) Zufriedenheit von Rehabilitanden. Potenziellen Rehabilitanden steht das Erfahrungswissen als niederschwellige Informationsquelle und Entscheidungshilfe zur Verfügung.

Patientenbewertungen im Netz

Digitalisierung im Gesundheitswesen hat viele Aspekte. Der Film der Hochschule Hannover begleitet eine Ärztin aus der Region und zeigt Ansätze der medizinischen Forschung an der HsH. Zum Thema “Patientenbewertungen im Netz?” wird über Forschungsaspekte des Projektes PaSoMe (Patientenzufriedenheit in den sozialen Medien) berichtet. Save the Date: Beim 4. Niedersächsischen Digitalgipfel Gesundheit am 25.11.20 werden die Themen mit der Ärztekammer Niedersachsen vertieft.

Felix Hopf, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Vortrag auf dem Deutschen Kongress für Versorgungsforschung

Vom 9. bis 11. Oktober 2019 findet der 18. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung unter dem diesjährigen Thema „Gemeinsam Verantwortung übernehmen für ein lernendes Gesundheitssystem“ in der Urania in Berlin statt. Uwe Sander stellt die Ergebnisse eines von der Deutschen Arthrose Hilfe e.V. geförderten Projektes am Donnerstag in der Session „Prozesse und Ergebnisse aus Patientenperspektive: PREMs und PROMs“ vor. Das Abstract zum Vortrag „Patient Reported Outcome Measures (PROMs) in der Hüfttotalendoprothesen-Versorgung (Hüft-TEP): Ein systematischer Literaturreview zu patientenspezifischen Risikofaktoren“ finden Sie hier.

International Forum on Quality and Safety in Healthcare

The International Forum on Quality and Safety in Healthcare is one of the world’s largest conferences for healthcare professionals committed to improving patient care and safety. In March, over 3,400 healthcare improvers gathered in Glasgow to connect and to dicuss their achievements and their vision for improving healthcare across the world. We presented results of a social media analysis of narratives from Total Hip Arthroplasty (THA) patients. See poster.

Hospital Rating Websites Have the Potential to Inform Quality Management for Patients after Total Hip Arthroplasty

Verstehen Laien Informationen über die Krankenhausqualität?

In der Qualitätsmanagementzeitschrift ZEFQ schreiben wir, dass Informationen über die Qualität medizinischer Leistungserbringer häufig
nicht ausreichend verstanden werden.
Vor diesem Hintergrund veröffentlichen wir konkrete Vorschläge für bessere Verständlichkeit. Diese umfassen beispielsweise die Verwendung selbsterklärender Begriffe.  Autoren: Uwe Sander, Benjamin Kolb, Fatemeh Taheri, Christiane Patzelt,Martin Emmert. Link

Zu schwer verständlich um sinnvolle Qualitätsvergleiche anstellen zu können

In der neuen Ausgabe 01/2017 des “Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen” (sQmh-Magazin) wird über unseren Fachartikel “Verständlichkeit der Texte von Qualitätsvergleichen zu Krankenhausleistungen” (U. Sander, B. Kolb, C. Christoph, M. Emmert; Das Gesundheitswesen 2016; 78:828-234; DOI: 10.1055/s-0034-1396848) berichtet.

Fazit des sQmh-Magazins: Qualitätsberichte von Krankenhäusern sind zu schwer verständlich um sinnvolle Qualitätsvergleiche anstellen zu können. Hier gibt es Handlungsbedarf. Kommentar: Die obligatorischen Qualitätsberichte der Krankenhäuser sollen zu mehr Transparenz im Gesundheitswesen beitragen und den Patienten Entscheidungshilfen für die Auswahl von Gesundheitsdienstleistungen bieten. Wenn man diesen gesetzlichen Auftrag ernst nimmt, dann müssen die Qualitätsberichte frei zugänglich, inhaltlich korrekt, überprüfbar, allgemein verständlich und vergleichbar sein. Erst dann könnten wiederum Vergleichsportale sinnvolle Aussagen zur unterschiedlichen Qualität der medizinischen Leistung machen. Die hier untersuchten Texte erfüllten nur die wenigsten dieser Anforderungen.

Wenn Fachchinesisch Patienten abschreckt

Die Ärzte Zeitung berichtete am 10.10.2016 über den Vortrag von Uwe Sander beim Deutschen Kongress für Versorgungsforschung in Berlin. Im Artikel wird darauf hingewiesen, dass Qualitätsindikatoren  verständlich sein müssen. Denn: Patienten, welche die Begriffe in den Portalen nicht verstehen, wählen – vereinfacht gesagt – nicht das Krankenhaus, das für sie das Beste wäre. Wer die Qualitätsindikatoren und das Qualitätskonzept versteht, wählt häufiger das Krankenhaus mit der niedrigeren risikoadjustierten Mortalität.

Buchbeitrag “Public Reporting zu Krankenhäusern in den USA und in Großbritannien”

coverbildDer Beitrag berichtet über Initiativen zur Qualitätstransparenz in den USA und England. Die Autoren Martin Emmert, Nina Meszmer und Uwe Sander kommen zu dem Schluss: “Aufgrund der Integration zahlreicher und teils innovativer Informationsangebote und der Nutzerfreundlichkeit können Hospital Campare und NHS Choices als best practice Beispiel für den Krankenhausvergleich dienen.” F. Darmann, J. Klauber, Qualitätsmonitor 2017, Medizinisch Wisssenschaftliche Verlagsgesellschaft.