Gesprächsrunden zum Forschungsprojekt QualiPRO – 50 € Aufwandsentschädigung

Im Projekt QualiPRO wird die Akzeptanz von patientenberichteten Ergebnissen in der Hüftendoprothetikversorgung in Deutschland erforscht.

Hierzu wird unter anderem im Rahmen von Online-Gesprächsrunden untersucht, welche Kriterien die Wahl eines Krankenhauses beeinflussen. Für die Teilnahme an den Gesprächsrunden suchen wir derzeit Personen, die innerhalb der vergangenen 3 Jahre ein künstliches Hüftgelenk erhalten haben (z. B. als Folge einer langjährigen Arthrose in der Hüfte, jedoch nicht als Notoperation aufgrund eines Unfalls).

Sie interessieren sich für die Teilnahme an einer Gesprächsrunde zum Forschungsprojekt QualiPRO? Untenstehend finden Sie die Termine:

  • Di., 03.11.2020 16:00-17:30 Uhr (8 freie Plätze)
  • Do., 05.11.2020 10:00-11:30 Uhr (8 freie Plätze)
  • Fr., 06.11.2020 10:00-11:30 Uhr (8 freie Plätze)
  • Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Terminwunsch und zur Besprechung der Details zum Ablauf der Gesprächsrunden bis Freitag, den 23.10.2020 an:
Kontaktdaten:
Laura Heppe (M.Sc.)
Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement
FAU Erlangen-Nürnberg Lange Gasse 20
90403 Nürnberg

Mob.: 0176/34993959
Tel.: 0911/5302-283
E-Mail: Laura.Heppe@fau.de
Web: Laura Heppe – FAU

Weiterführende Informationen zu den Fokusgruppen:
Teilnahmeinformation
Informationen zum Datenschutz

Weitere Informationen zum Projekt QualiPRO finden Sie hier.

Beiträge aus dem Projekt ZURESO für das 29. Reha-Kolloquium

Vom 02. bis 04. März 2020 sollte das 29. Reha-Kolloquium 2020 in Hannover stattfinden, welches aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden musste. Die Arbeitsgruppe AG Public Reporting plante drei Vorträge sowie eine Posterpräsentation zu den Ergebnissen aus dem Projekt „Zufriedenheit von Rehabilitanden in den sozialen Medien“ (ZURESO). Die für das 29. Reha-Kolloquium akzeptierten Beiträge der AG Public Reporting sind nun im aktuellen Tagungsband als zitierfähige Publikation veröffentlicht. Falls Sie Hintergrundinformationen wünschen oder nähere Fragen an unserer Forschung haben, dürfen Sie uns gerne kontaktieren.

Folgende Abstracts der AG Public Reporting finden Sie im Tagungsband des 29. Reha-Kolloquium 2020:

Zufriedenheit mit der neurologischen Rehabilitation. Was berichten Rehabilitanden in den sozialen Medien? (S. 173-175)

Regressionsanalyse zur Zufriedenheit onkologischer Rehabilitanden in den sozialen Medien. (S. 181-183)

Rehabilitanden- und Angehörigenzufriedenheit auf Klinikbewertungen.de. Eine quantitative Analyse von Onlinebewertungen zur medizinischen Rehabilitation. (S. 207-208)

Teilen, Liken, Chatten. Rehabilitandenzufriedenheit auf Facebook. (S. 474-476)

Neue Publikation der AG Public Reporting untersucht das Nutzungsverhalten auf der Weissen Liste bei der Krankenhaussuche

In einem in der Zeitschrift Health Policy nun veröffentlichten Beitrag untersucht die AG Public Reporting Eigenschaften von Nutzern der Weisse Liste bei der Krankenhaussuche und deren Nutzungsverhalten. Insgesamt wurden 635 Personen befragt, die auf der WL nach einem Krankenhaus gesucht haben. Diese waren tendenziell älter, weiblich, höher gebildet und wiesen einen niedrigeren Gesundheitsstatus auf. Drei Viertel der Befragten waren entweder Patienten selbst oder deren Angehörige. 84% vermuteten des Weiteren große Unterschiede in der Versorgungsqualität von Krankenhäusern. Als bedeutsamte Kriterien für die Krankenhauswahl ergaben sich Informationen zur Patientensicherheit & Hygiene sowie zur Fallzahl; Patientenzufriedenheit und Entfernung spielten eine geringe Rolle. Die Verständlichkeit der WL ist relativ hoch, ca. 80% konnten das jeweils beste Krankenhaus identifizieren. Mit steigender Komplexität (d.h. Anzahl der Kliniken) nahm die Qualität der Krankenhauswahlentscheidung signifikant ab, die Möglichkeit des Tailoring hatte keinen Einfluss auf die Entscheidungsqualität. Als zentrale Handlungsempfehlung des Beitrags formulierten die Autoren der AG Public Reporting, dass mehr Mühen in die Reduzierung der Komplexität der Darstellung bzw. Informationsaufbereitung investiert werden sollte.

Wir gratulieren…

Benjamin Kolb zum erfolgreichen Abschluss seiner Promotion. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Hannover beschäftigte er sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Sicht niedergelassener Ärzte auf das Public Reporting und die Relevanz von Qualitätsdaten für die Auswahl von Krankenhäusern. Seine Promotion zum Thema „Public Reporting von Krankenhausqualitätsdaten – Betrachtungen aus der Nutzerperspektive“ reichte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein. Glücklich über den Abschluss nahm Benjamin Kolb den Doktorhut von den Kolleginnen und Kollegen in Hannover entgegen.

Nürnberger Qualitätsberichterstattung geht in die 4te Runde

Mit einer Qualitätsberichterstattung über die Kliniken im Raum Nürnberg und Umgebung soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die Versorgungsqualität in der Region zu erhöhen. Dies soll einerseits dadurch erreicht werden, dass sich Leistungserbringer mit den Ergebnissen auseinandersetzen und mögliche Qualitätsverbesserungsprogramme umsetzen. Andererseits richtet sich die Berichterstattung an Patienten. Betrachtet man Kriterien für die Krankenhauswahl, so spielen medizinische Behandlungsergebnisse eine zentrale Rolle und Qualitätsvergleiche von Kliniken werden für sinnvoll erachtet. Allerdings trauen es sich die wenigsten Patienten zu, die medizinische Qualität einer Krankenhausbehandlung selbst beurteilen zu können. Schließlich kommt der dritten Adressatengruppe der Berichterstattung, den niedergelassenen Ärzten, eine zentrale Rolle zu; Patienten messen der Meinung des Haus- oder Facharztes für die Wahl einer Klinik eine herausragende Rolle bei und wünschen sich hier ausführliche Erläuterungen zu den Qualitätsmerkmalen einer Klinik. Die Berichterstattung soll zur Unterstützung dieses Dialoges einen sinnvollen Beitrag leisten.

Ende Mai geht die Berichterstattung in der Nürnberger Zeitung in die vierte Runde. Zu vierzehn unterschiedlichen Leistungsbereichen werden die Qualitätsergebnisse im wöchentlichen Turnus veröffentlicht. Ein aktueller Bericht zu einer derzeitigen Forschungsstudie ist hier abrufbar.

28. Reha-Kolloquium, Berlin

Vom 15. bis 17.04.2019 fand in Berlin das 28.Reha-Kolloquium statt. Der Kongress wurde vom Rehabilitationswissenschaftlichen Bereich der Deutschen Rentenversicherung Bund organisiert. Die Veranstaltung ist das bedeutendste Forum für praxisrelevante Ergebnisse zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation in Deutschland. Felix Hopf präsentierte für die Arbeitsgemeinschaft Public Reporting erste Ergebnisse für das durch die DRV Bund finanzierte Drittmittelprojekt „ZURESO“ – Zufriedenheit von Rehabilitanden in Erfahrungsberichten der sozialen Medien.

Projekt zur Patientenzufriedenheit in den sozialen Medien – Handlungsempfehlungen für niedersächsische Kliniken

Unter dem Kürzel „PasoMe“ startet ab September 2018 ein durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördertes Projekt zur Patientenzufriedenheit in sozialen Medien. Dieses niedersächsische Projekt wird an der Hochschule Hannover umgesetzt und steht unter der Leitung von Prof. Dr. med. Uwe Sander. Das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ) und die Qualitätsinitiative – Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen e.V. (QI) beteiligen sich. Zu den Partnern gehören neben dem ZQ und der QI auch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH und die Techniker Krankenkasse Niedersachsen.

Ziel des Projektes aus dem Kompetenzfeld eHealth ist es, soziale Medien und Vergleichsportale für die Qualitätsverbesserung und das Reputationsmarketing niedersächsischer Krankenhäuser systematisch nutzbar zu machen. Zu diesem Zweck sollen Patientenerfahrungsberichte und -bewertungen anhand quantitativer und qualitativer Methoden analysiert werden. Weiterhin sollen die erhobenen Daten mit den Befragungen von Krankenkassen verglichen und die Erkenntnisse im Anschluss durch eine Befragung von Krankenhäusern und in Expertenworkshops weiterentwickelt werden. Im Ergebnis werden Handlungsempfehlungen zur Qualitätsverbesserung und zum Reputationsmarketing (z.B. im Sinne einer Social Media Strategie) für niedersächsische Krankenhäusern entstehen. Die Laufzeit des Projektes beträgt drei Jahre und endet im Dezember 2021. Das ZQ und die QI unterstützen das Projekt vor allem bei der Diskussion der Handlungsempfehlungen sowie beim Informationsaustausch.

SPOTLIGHT Gesundheit – Arztbewertungen

Im Zusammenarbeit mit der Berstelsmann Stiftung hat die AG Public Reporting den SPOTLIGHT Gesundheit – Arztbewertungen: Patientenerfahrungen sind für Public Reporting im ambulanten Sektor zentral erstellt. Dieser befasst sich mit der Rolle von Arztbewertungen im ambulanten Sektor und zeigt den Bedarf für weitere Qualitätsinformationen auf.

Der SPOTLIGHT Gesundheit kann hier heruntergeladen werden.

Annahme eines Aufsatzes zur Publikation

Der von der AG Public Reporting erstellte Aufsatz “Public reporting of hospital quality shows inconsistent ranking results” wurde zur Publikation in der Zeitschrift Health Policy angenommen. Der Abstract kann hier eingesehen werden. Die Hauptergebnisse wurden auch auf dem 15. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung präsentiert (siehe Kommentar von Uwe Sander vom 4. November 2016).