ZURESO-Beitrag in der Oktoberausgabe der RehaStimme

Ein Beitrag zur Rehabilitandenzufriedenheit in den sozialen Medien wurde im Zusammenhang mit dem Vortrag zum Qualitätskongresses im September in der aktuellen Ausgabe der RehaStimme, dem Verbandsmagazin der DEGEMED e.V., veröffentlicht. Er zeigt eine Auswahl von interessanten Ergebnisse aus der von der DRV Bund geförderten ZURESO-Studie. Den Beitrag sowie eine Rückschau auf den Kongress finden Sie hier.

Vortrag auf dem Deutschen Kongress für Versorgungsforschung

Vom 9. bis 11. Oktober 2019 findet der 18. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung unter dem diesjährigen Thema „Gemeinsam Verantwortung übernehmen für ein lernendes Gesundheitssystem“ in der Urania in Berlin statt. Uwe Sander stellt die Ergebnisse eines von der Deutschen Arthrose Hilfe e.V. geförderten Projektes am Donnerstag in der Session „Prozesse und Ergebnisse aus Patientenperspektive: PREMs und PROMs“ vor. Das Abstract zum Vortrag „Patient Reported Outcome Measures (PROMs) in der Hüfttotalendoprothesen-Versorgung (Hüft-TEP): Ein systematischer Literaturreview zu patientenspezifischen Risikofaktoren“ finden Sie hier.

Studienmappen für QualiPRO gepackt

Am vergangenen Mittwoch fand die zweite große Packaktion der Befragungsunterlagen für die QualiPRO-Studie in der Studienstelle an der Hochschule Hannover statt.  Insgesamt über 800 Studienmappen für Hüft-TEP-Patienten wurden sortiert und zusammengepackt.  Nun gehen sie in den nächsten Tagen an die ca. 11 teilnehmenden orthopädischen Kliniken in Niedersachsen. Die Patientenbefragung kann bald starten…

ZURESO auf dem DEGEMED Qualitätskongress

Am 24. September 2019 haben wir die Forschungsergebnisse der ZURESO-Studie (“Zufriedenheit von Rehabilitanden in Erfahrungsberichten der sozialen Medien”, gefördert von der DRV Bund) zum Gemeinsamen Qualitätskongress der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) und des Fachverbands Sucht (FVS) in Berlin vorgestellt. Die Ergebnisse stießen auf reges Interesse bei den ca. 100 anwesenden Qualitätsmangern aus Rehakliniken, Reha-Wissenschaftlern und Branchenvertretern.

Neue Publikation der AG Public Reporting untersucht das Nutzungsverhalten auf der Weissen Liste bei der Krankenhaussuche

In einem in der Zeitschrift Health Policy nun veröffentlichten Beitrag untersucht die AG Public Reporting Eigenschaften von Nutzern der Weisse Liste bei der Krankenhaussuche und deren Nutzungsverhalten. Insgesamt wurden 635 Personen befragt, die auf der WL nach einem Krankenhaus gesucht haben. Diese waren tendenziell älter, weiblich, höher gebildet und wiesen einen niedrigeren Gesundheitsstatus auf. Drei Viertel der Befragten waren entweder Patienten selbst oder deren Angehörige. 84% vermuteten des Weiteren große Unterschiede in der Versorgungsqualität von Krankenhäusern. Als bedeutsamte Kriterien für die Krankenhauswahl ergaben sich Informationen zur Patientensicherheit & Hygiene sowie zur Fallzahl; Patientenzufriedenheit und Entfernung spielten eine geringe Rolle. Die Verständlichkeit der WL ist relativ hoch, ca. 80% konnten das jeweils beste Krankenhaus identifizieren. Mit steigender Komplexität (d.h. Anzahl der Kliniken) nahm die Qualität der Krankenhauswahlentscheidung signifikant ab, die Möglichkeit des Tailoring hatte keinen Einfluss auf die Entscheidungsqualität. Als zentrale Handlungsempfehlung des Beitrags formulierten die Autoren der AG Public Reporting, dass mehr Mühen in die Reduzierung der Komplexität der Darstellung bzw. Informationsaufbereitung investiert werden sollte.

Wir gratulieren…

Benjamin Kolb zum erfolgreichen Abschluss seiner Promotion. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Hannover beschäftigte er sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Sicht niedergelassener Ärzte auf das Public Reporting und die Relevanz von Qualitätsdaten für die Auswahl von Krankenhäusern. Seine Promotion zum Thema „Public Reporting von Krankenhausqualitätsdaten – Betrachtungen aus der Nutzerperspektive“ reichte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein. Glücklich über den Abschluss nahm Benjamin Kolb den Doktorhut von den Kolleginnen und Kollegen in Hannover entgegen.

Nürnberger Qualitätsberichterstattung geht in die 4te Runde

Mit einer Qualitätsberichterstattung über die Kliniken im Raum Nürnberg und Umgebung soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die Versorgungsqualität in der Region zu erhöhen. Dies soll einerseits dadurch erreicht werden, dass sich Leistungserbringer mit den Ergebnissen auseinandersetzen und mögliche Qualitätsverbesserungsprogramme umsetzen. Andererseits richtet sich die Berichterstattung an Patienten. Betrachtet man Kriterien für die Krankenhauswahl, so spielen medizinische Behandlungsergebnisse eine zentrale Rolle und Qualitätsvergleiche von Kliniken werden für sinnvoll erachtet. Allerdings trauen es sich die wenigsten Patienten zu, die medizinische Qualität einer Krankenhausbehandlung selbst beurteilen zu können. Schließlich kommt der dritten Adressatengruppe der Berichterstattung, den niedergelassenen Ärzten, eine zentrale Rolle zu; Patienten messen der Meinung des Haus- oder Facharztes für die Wahl einer Klinik eine herausragende Rolle bei und wünschen sich hier ausführliche Erläuterungen zu den Qualitätsmerkmalen einer Klinik. Die Berichterstattung soll zur Unterstützung dieses Dialoges einen sinnvollen Beitrag leisten.

Ende Mai geht die Berichterstattung in der Nürnberger Zeitung in die vierte Runde. Zu vierzehn unterschiedlichen Leistungsbereichen werden die Qualitätsergebnisse im wöchentlichen Turnus veröffentlicht. Ein aktueller Bericht zu einer derzeitigen Forschungsstudie ist hier abrufbar.

28. Reha-Kolloquium, Berlin

Vom 15. bis 17.04.2019 fand in Berlin das 28.Reha-Kolloquium statt. Der Kongress wurde vom Rehabilitationswissenschaftlichen Bereich der Deutschen Rentenversicherung Bund organisiert. Die Veranstaltung ist das bedeutendste Forum für praxisrelevante Ergebnisse zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation in Deutschland. Felix Hopf präsentierte für die Arbeitsgemeinschaft Public Reporting erste Ergebnisse für das durch die DRV Bund finanzierte Drittmittelprojekt „ZURESO“ – Zufriedenheit von Rehabilitanden in Erfahrungsberichten der sozialen Medien.

International Forum on Quality and Safety in Healthcare

The International Forum on Quality and Safety in Healthcare is one of the world’s largest conferences for healthcare professionals committed to improving patient care and safety. In March, over 3,400 healthcare improvers gathered in Glasgow to connect and to dicuss their achievements and their vision for improving healthcare across the world. We presented results of a social media analysis of narratives from Total Hip Arthroplasty (THA) patients. See poster.

Hospital Rating Websites Have the Potential to Inform Quality Management for Patients after Total Hip Arthroplasty

Ergebnisse des Masterprojektes auf dem AGENS Methodenworkshop vorgestellt

Studierende des dritten Semesters im Masterstudiengang Medizinisches Informationsmanagement stellten die Projektergebnisse des vergangenen Wintersemesters am 28. Februar 2019 im Rahmen des AGENS Methodenworkshops in Magdeburg vor. In der Session „weitere Datenquellen“ präsentierten Melanie Müller und Jana Lühr stellvertretend für die Projektmitglieder die Ergebnisse zur Forschungsfrage:

Warum Rehabilitanden onkologische Rehabilitationskliniken nicht weiterempfehlen. Eine Social Media Analyse. (Haverkamp G, Lindemann M, Lühr J, Müller M, Roswora S, Ziesenis P, Hopf F, Patzelt C, Frömke C, Sander U)

Ausgewertet wurden Themen mit negativer Valenz basierend auf einer qualitativen Inhaltsanalyse von Rehabilitanden-Erfahrungsberichten auf dem Vergleichsportal Klinikbewertungen.de (geschichtete Zufallsstichprobe). Die Assoziationen zwischen negativen Aussagen und Nicht-Weiterempfehlung/Unzufriedenheit wurden mittels Chi-Quadrat-Test/Fishers exaktem Test untersucht und grafisch mittels Forest-Plots zusammengefasst.